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„Wissen vor Ort“ am Campus Minden geht in die nächste Runde
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„Wissen vor Ort“ am Campus Minden geht in die nächste Runde

Der Campus Minden lädt ein zur Vortragsreihe "Campus für Minden - Wissen vor Ort". Foto: F. Hüffelmann / HSBI

In insgesamt vier Veranstaltungen dreht sich im Audimax an der Artilleriestraße 9 alles um Gebäudesanierung. Die Vorträge finden von April bis Juli einmal monatlich dienstags um 17.30 Uhr statt und richten sich an alle interessierten Bürgerinnen und Bürger.

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Bereits im vergangenen Wintersemester hat der Campus Minden der Hochschule Bielefeld (HSBI) die Reihe „Campus für Minden – Wissen vor Ort“ angeboten. Dekan Prof. Dr. Sven Battermann ist mit der Resonanz zufrieden: „Wir möchten den Campus Minden mit seinen vielfältigen Themen für die Bürgerinnen und Bürger aus Minden und Umgebung öffnen und greifbar machen, was hier in Lehre und Forschung passiert. Denn trotz unserer langen Historie als Hochschulstandort in Minden erleben wir immer wieder, dass der Campus doch nicht jedem bekannt ist.“ Zwischen 30 und 100 Teilnehmende kamen zu der Vortragsreihe im Wintersemester, der Raum zum Nachfragen wurde gerne genutzt, ebenso der lockere Austausch im Anschluss, wie Battermann bestätigt: „Ein Gast sagte, dass er dankbar sei für ein Bildungsangebot im MINT-Bereich, das für Erwachsene angeboten wird. Da scheinen wir also einen Nerv getroffen zu haben.“ Folgerichtig wird die Reihe nun fortgesetzt.

Im April lautete das Thema „Bestand als Ressource – In-Wert-Setzung von ungenutztem Gebäudebestand“ – am 12. Mai geht es weiter mit „Digitale Fertigung im Bauwesen: Wie die Innovation des Beton-3D-Drucks die Baubranche bereichert„.

Die digitale Fertigung im Bauwesen stellt ein hochdynamisches Forschungsfeld dar. Die umgesetzten Projekte reichen von gedruckten Wohnhäusern bis hin zu komplexen Brückenstrukturen. Der Beton-3D-Druck ermöglicht die automatisierte Herstellung nahezu beliebig geformter Bauteile, für die keine aufwendigen Spezialschalungen benötigt werden. Auf Basis digitaler Vorplanung können Bauteile entstehen, die dem Prinzip „Form follows Force” folgen. Dabei wird Material nur noch dort eingesetzt, wo es statisch erforderlich ist. So entstehen ressourceneffiziente, leistungsoptimierte Strukturen. Der automatisierte Beton-3D-Druck schließt somit die Lücke zwischen digitalem Entwurf und baulicher Umsetzung. In dem Vortrag werden aktuelle additive Fertigungsverfahren vorgestellt und Potenziale sowie Einsatzmöglichkeiten anhand realisierter Pilotprojekte aufgezeigt.

Um Anmeldung wird gebeten. Weitere Infos unter https://www.hsbi.de/minden/campus-fuer-minden-wissen-vor-ort.

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