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Gemeinsam für die Kleinsten

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Foto: MKK

Das Restaurant Balkes Morhoff aus Petershagen sammelt 1.677,50 Euro für die Kinderintensivstation im Johannes Wesling Klinikum.

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Mit Herz, Engagement und einer großen Portion Menschlichkeit haben die drei Geschäftsführer Deborah, Celina und Sabina Balke des Restaurants Balkes Morhoff aus Petershagen in der Vorweihnachtszeit erneut ein starkes Zeichen der Solidarität gesetzt: Fast 1.700 Euro sind in den vergangenen drei Wochen vor Weihnachten für die Kinderintensivstation im Johannes Wesling Klinikum in Minden zusammengekommen. Die Spende soll die Anschaffung der speziellen Frühchenpuppe Paul mit moderner Simulationstechnik mitfinanzieren, mit der das medizinische Personal realitätsnah Notfallsituationen bei Frühgeborenen trainieren kann. 

Bereits zum vierten Mal engagieren sich die Geschwister für eine Herzensangelegenheit in der Region. In den Jahren zuvor gingen die Spendenerlöse zweimal an ein regionales Tierheim sowie ein weiteres Mal an eine Kinder-Herz-Klinik in Bad Oeynhausen. In diesem Jahr stand jedoch bewusst das Wohl der kleinsten und verletzlichsten Patientinnen und Patienten im Mittelpunkt.

„Die Idee entstand durch meine Schwägerin Annika Breuel, die selbst auf der Neo-Intensivstation im Johannes Wesling Klinikum arbeitet und uns von dem Spendenprojekt und der Wichtigkeit der Frühchenpuppe erzählt hat. Gerade Frühgeborene brauchen im Ernstfall jede Sekunde perfekte Vorbereitung. Wenn wir mit unserer Aktion dazu beitragen können, dass Ärztinnen, Ärzte und Pflegefachkräfte noch besser trainieren können, dann ist das für uns das schönste Geschenk“, erklärt Celina Balke.

Gesammelt wurde direkt im Restaurant – persönlich, nahbar und mit viel Überzeugung. In den letzten drei Wochen vor Weihnachten gingen die Inhaberinnen selbst von Tisch zu Tisch, sprachen ihre Gäste gezielt an und warben für Unterstützung der Frühgeborenen. Viele Besucherinnen und Besucher zeigten sich tief bewegt und beteiligten sich großzügig. Deborah Balke betont, dass die Aktion nur dank der großen Hilfsbereitschaft ihrer Gäste möglich war: „Wir sind unglaublich dankbar für die Offenheit und Großzügigkeit. Es zeigt, wie stark unsere Gemeinschaft hier in Petershagen ist – besonders dann, wenn es um Kinder geht.“

Im Gegensatz zur Frühchenpuppe Louise, die bereits erfolgreich zum Üben bei werdenden Eltern von Frühgeborenen zum Umsatz kommt, ist Paul zum Trainieren für das Pflegepersonal und Ärzteteams vorgesehen. Er ist mit modernster Technik, innerer, praxisnaher Anatomie und lebensnahem Atemweg ausgestattet, so dass er sehr realistische Notfallsituationen bei Frühgeborenen simulieren kann. So kann das Klinikteam kritische Szenarien unter möglichst echten Bedingungen üben und Abläufe weiter optimieren – ein entscheidender Faktor, wenn es im Ernstfall um Sekunden geht. 

50.000 Euro kostet diese spezielle Frühchenpuppe. Bisher sind 5.677,50 Euro an Spenden eingegangen.  Wer auch mithelfen möchte, dass Louise einen großen Bruder bekommt, oder einfach so spenden möchte, wo gerade dringend Hilfe benötigt wird, kann dies sehr gerne unter www.muehlenkreiskliniken/spende

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