Reminiszenz an zwei Romantiker
10. August, 18.30 Uhr, Wandelhalle Bad Oeynhausen
Ein großer Wiener Romantiker soll gewürdigt werden – und gleichzeitig ein hierzulande weniger bekannter russischer Komponist, der an der Schwelle von der Spätromantik zur Moderne wirkte: „Evocations – Reminiszenz an Schubert und Skrjabin!“ heißt das Motto des Konzerts, das der preisgekrönte südkoreanische Pianist Henley Jun im Rahmen der Reihe „Weltklassik am Klavier“ am Sonntag, 10. August, um 18.30 Uhr in der Wandelhalle im Kurpark geben wird.
Beginnen wird der Abend mit Franz Schuberts „Klaviersonate Nr. 21 B-Dur D 960“. Während das viersätzige Stück zu Beginn eher gleichmäßig dahinfließt, enthält es später auch aufwühlende Passagen. Die drei Klaviersonaten Nr. 19 bis 21 sind absolute Spätwerke des österreichischen Komponisten. Sie entstanden in seinen letzten Lebensmonaten 1828, wurden aber erst zehn Jahre später veröffentlicht und gelten heute als Höhepunkte im Schaffen des Komponisten.
Im zweiten Teil des Konzerts wird sich Henley Jun zunächst Alexander Skrjabins „Sieben Préludes op. 17“ widmen. Der Moskauer Pianist und Komponist (1871-1915) verfasste mehrere Serien von Préludes, am bekanntesten sind wohl die „24 Préludes op. 11“. Anschließend folgt Skrjabins „Sonate Nr. 3 fis-Moll op. 23“. Sie entstand in den Jahren 1897/98, ist gekennzeichnet durch eine starke thematische Verklammerung der vier Sätze und besticht durch eine reiche Kontrapunktik.
Die Tickets können online gebucht werden unter www.staatsbad-oeynhausen.de oder sind in der Touristinformation sowie an allen bekannten Vorverkaufsstellen erhältlich.














