Kokain in der Bananenkiste

Foto: C. Hoppens

Nach dem Thriller von Bernhard Aichner: Das Bremer Kriminal-Theater kommt mit dem Stück „Der Fund“ ins Theater im Park.

Anzeige

Wie düstere Märchen seien die Romane des österreichischen Schriftstellers Bernhard Aichner, schrieb „Der Spiegel“ in seiner Rezension zu dessen 2019 erschienen Thriller „Der Fund“ – und nannte die Protagonistin der Geschichte ein modernes Aschenputtel. Mit einer Bühnenversion des ebenso ungewöhnlichen wie packenden Stoffs kommt das Bremer Kriminal-Theater am Freitag, 13. März, um 19.30 Uhr ins Theater im Park.

Alles beginnt damit, dass die Supermarkt-Mitarbeiterin Rita Dalek in einer Bananenkiste aus Kolumbien Plastik-Päckchen mit Kokain findet. Sofort schießen ihr zahlreiche Gedanken durch den Kopf. Sie ist allein im Lager, ihr Herz schlägt immer stärker. Meint es das Schicksal endlich gut mit der 53-Jährigen? Rita kann sich nicht rühren, obwohl sie weiß, dass sie schnell eine Entscheidung treffen muss. Am Abend nach ihrer Schicht wird sie das Kokain mit nach Hause nehmen. Viel Kokain, fast 13 Kilogramm. Wert: zwei Millionen Euro, wenn sie es streckt. Rita hat Angst, aber sie glaubt an ein gutes Ende – auch deshalb, weil sie überzeugt ist, dass sie es verdient hat.

Das Bremer Kriminal-Theater versteht sich als Unterhaltungstheater mit ausschließlich kriminalistischen Inhalten. Die Bandbreite der Inszenierungen umfasst alles, was die Verbindung von Krimi und Theater hergibt – von den klassischen (Sherlock Holmes) bis zu den modernen Ermittlern (Kurt Wallander), vom Thriller bis zur Krimi-Komödie, vom Regionalkrimi bis zur Krimi-Revue.

Die Tickets können online gebucht werden unter www.staatsbad-oeynhausen.de oder sind in der Tourist Information unter (05731) 1300 sowie an allen bekannten Vorverkaufsstellen erhältlich. Die Abendkasse ist ab einer Stunde vor Veranstaltungsbeginn geöffnet. Jugendliche unter 18 Jahren können diese Veranstaltung an der Abendkasse nach Verfügbarkeit kostenfrei besuchen.

Vorheriger Beitrag

Düstere Geheimnisse

Nächster Beitrag

Was bisher verborgen blieb